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Ein Klettergipfel kann sich auf einen Berg oder Berggipfel oder eine Felsformation beziehen, die durch Klettern bestiegen werden muss. Der Begriff ist in Deutschland gebräuchlich, wo er speziell für freistehende Felsformationen in den Kletterregionen der Sächsischen Schweiz, im Zittauer Gebirge und in anderen nahen Gebirgslagen im deutschen Mittelgebirge verwendet wird, die nur über Kletterrouten mindestens der Klasse I weiterzulesen sind die UIAA-Skala oder durch Springen von nahe gelegenen Felsen oder Massiven. Um sich zu qualifizieren, müssen sie in der Regel mindestens 10 Meter topographisch hervorgehoben sein. In der Sächsischen Schweiz erfordern die Sächsischen Klettervorschriften keine Mindesthöhe, sondern definieren Klettergipfel als

Eine weitere Voraussetzung ist die Anerkennung durch das zuständige Unterausschuss des Sächsischen Bergsteigerbundes (SBB) und die zuständigen Naturschutzbehörden. Für Wanderer können diese genehmigten Gipfel oft durch das Vorhandensein eines Gipfelregisters und das Abseilen von Ankerpunkten erkannt werden.

In anderen Klettergebieten, wie in der Böhmischen Schweiz, gibt es andere Ausnahmen. Dort müssen Klettergipfel nur eine bedeutende Felswand haben – die niedrigste Seite muss weniger als 10 m hoch sein, mindestens aber 6 m hoch.

Der Deutsche Alpenverein e. V. ist die größte nationale Bergsteigervereinigung der Welt und der fünftgrößte nationale Sportfachverband Deutschlands. In ihm sind 356 rechtlich selbstständige Sektionen mit insgesamt 1.237.810 Mitgliedern organisiert und er verfügt über 323 Berg- und Schutzhütten.